Kieran Larwood - Podkin Einohr. Der magische Dolch (1)

 

Verlag: Ravensburger

Seiten: 246

Format: Hardcover

ISBN: 978-3-473408-191

Nachdem die Gorm, böse, eisenbesetzte Kaninchen den Gänseblum-Bau überfallen haben, muss Podkin zusammen mit seinen Geschwistern Paz und Puk fliehen. Er nimmt den Dolch Sternenklaue mit, ein magisches Relikt des Stammes. Podkin schmiedet den Plan, seine Familie und seinen Stamm zu rächen, doch braucht er dazu Hilfe. Diese findet er bei Crom, einem blinden Kaninchen, dass Podkin ein guter Freund wird.

 

Podkin ist eigentlich eher ein faules Kaninchen, obwohl er später mal der Anführer des Stammes werden soll. Ganz das Gegenteil zu seiner Schwester, die ehrgeiziger als er ist. Doch um wieder zu dem Leben zurückkehren zu können, dass er früher führte, muss er handeln. Und hiervon handelt die Geschichte. 

 

Podkin muss über sich hinauswachsen, muss sich anstrengen, seinen Grips anstrengen und endlich erwachsen werden. Doch bis dahin ist es ein langer Weg.

 

Eigentlich ist das Buch sehr traurig, denn Podkin verliert fast seine ganze Familie und muss nun - allein - darum kämpfen, die Familienehre wieder herzustellen. 

Ein spannendes Abenteuer erwartet den kleinen Helden und viele Gefahren warten auf ihn. Dies erzählt der Autor sehr eindringlich. Und lässt auch keine Gefahr aus. Der Tod wird genauso behandelt, wie das Böse und das Gute. 

 

Aber auch Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Vorsicht wird behandelt. Alles ist detailreich ausgearbeitet und sehr schön gestaltet.

 

Und doch hat mir persönlich das gewisse Etwas gefehlt. Die Geschichte plätschert teilweise so vor sich hin, bis das nächste Highlight geschieht. Dann wird es wieder rasant und spannend.

 

Schade, hier hätte man sehr viel mehr herausholen können. Ich denke, dass Kinder mit der Story um das einohrige Kaninchen sehr viel Spaß haben werden. Ich als Erwachsene konnte leider nicht so viel damit anfangen.

 

Fazit:

Ein Kaninchen als Held. 

 

* * *

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