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Lisa Maxwell - Das Rätsel des Ars Arcana. Die letzten Magier von Manhattan (# 1)

 

 

Verlag: Droemer Knaur (2019)

Seiten: 978-3-426-52367-4

Format: 576

ISBN: 978-3-426-52367-4

Originaltitel: The Last Magician

 

1. Teil der Reihe "Das Rätsel des Ars Arcana"

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen dem Orden Ortus Aurea und denen, die im Untergrund hausen müssen. Die Diebin Esta lebt ebenfalls im Verborgenen, bis sie den Auftrag erhält, ins Jahr 1901 zu reisen, um ein wichtiges Buch zu stehlen. Dies könnte als Waffe gegen die Ortus Aurea dienen. Doch Esta weiß, dass ihre Reise gefährlich ist. Denn die Vergangenheit ist wichtig, wenn sie die Zukunft retten will.

 

Schon die ersten Seiten dieses Auftakts zu einer Fantasy-Trilogie konnte mich in den Bann ziehen. Die Autorin hat eine wunderbare Schreibweise und erzählt mit einem packenden Stil die Geschichte von Esta, die in die Vergangenheit ins Jahr 1901 reist, um dort ein Buch zu stehlen.

 

Der Konflikt, in den Esta gerät, ist für sie sehr emotional. Sie schließt sich einer Gruppe von Magiern an, die gegen den Orden Ortus Aurea rebellieren und offen Krieg gegen diesen führen. Dabei muss sie so einige Lügen erzählen, da ja keiner wissen darf, dass sie aus der Zukunft kommt.


Das Setting ist fabelhaft. Ich liebe es, in bestimmte Metropolen zu bestimmten Zeiten zu reisen. Allen voran ist es London im Mittelalter oder die USA in den 20er Jahren. Aber auch der Anfang des 20. Jahrhunderts in Manhattan hat so seinen Reiz. Vor allem, wenn er so magischer Natur ist.

 

Es wird eine spannungsgeladene Atmosphäre aufgebaut, so dass man Mühe hat von der Geschichte abzulassen. Vieles hat mich sehr fasziniert. Gerade Esta, die eine starke, mutige Frau ist, sich aber dann doch nicht gegen ihre Gefühle wehren kann. 

 

Auch dass einige Überraschungen aufwarten, hat mir sehr gut gefallen. Die Wendungen waren unerwartet und haben neuen Schwung reingebracht. 

 

Da es sich um den Auftakt der Reihe handelt, ist klar, dass einiges erklärt wird und damit auch ein paar Längen ins Spiel kommen. Doch wenn man am Ball bleibt und (das Buch ist in vier Teile aufgesplittert) zum dritten Teil kommt, geht es rasant und spannend zu und man merkt, dass die ganze Vorgeschichte von Nöten war, um den Rest zu verstehen. Dies soll jedoch nicht heißen, dass die ersten beiden Abschnitte langweilig sind. Im Gegenteil.

 

Ich freue mich auf den zweiten Teil und auf ein Wiederlesen mit allen Figuren. 

 

Meggies Fussnote:

Spannend, überraschend und magisch.

 

* * * *

eingetragen in folgenden Challenges:

Weltenbummlerchallenge 2019

Knaur Challenge 2019

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