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Nicolas Trenti - Pocket Escape Book. Das Mega-Game

 

 

Verlag: UllmannMedien (2020)

Seiten: 127

Format: Klappenbroschur

ISBN: 978-3-7415-2458-5

Originaltitel: Escape Game Poche - Perdu dans MEGA-GAME

 

Teil der Reihe "Pocket Escape Book"

Das Phänomen "Escape Room" hat große Teile der Welt erreicht und sich in einen Raum einsperren zu lassen, um durch Rätsel erraten wieder hinauszufinden, fasziniert viele. Mich auch. Deswegen bin ich froh, wenn ich auch zu Hause herausgefordert werden kann. 

 

Das Pocket Escape Book ist dafür bestens geeignet. Angefangen habe ich mit "Das Mega-Game". Hintergrund ist, dass Dein bester Freund Tom spurlos verschwunden ist. Ob dies wohl etwas mit der Spielekonsole zu tun hat, die er auf dem Dachboden gefunden hat? Zumindest ist diese noch an, als Du sein Zimmer betrittst, um nach Hinweisen zu suchen. (Jumanji lässt grüßen).

 

So beginnt die Suche nach Hinweisen und das Lösen von Rätseln. Das Spielen an sich ist jedoch etwas mühselig, weil man immer wieder auf eine Kombination von vier Zahlen stößt, welche im hinteren Teil des Buches gesucht werden muss. Dort stehen dann weitere Hinweise. Nach dem ersten Raum habe ich dann zum Handy gegriffen, weil das Spiel auch dort gespielt werden kann. Ein QR-Code führt einem auf die dazugehörige Homepage und hier bekommt man durch einfaches Anklicken dann gleich die zugehörigen Hinweise angezeigt. Das Buch wird trotzdem noch benötig, um die längeren Texte vor den einzelnen Räume und am Ende die Lösung durchzulesen. Man spielt also mit Handy und Buch. 

 

Wenn man das Handy mitbenutzt, ist auch gleich ein Timer vorhanden.

 

Die Rätsel an sich fand ich nicht sehr schwer. Kinder ab 10 Jahren können deshalb auch miträtseln. Ich war innerhalb von knapp 30 Minuten durch. Das Buch sollte eigentlich nur einmal benutzbar sein, weil man hinein malt oder schreibt. Ich habe jedoch alles auf einen Zettel schreiben und malen können, so dass mehrere etwas von dem Buch haben. 

 

Die Rätsel sind an Bücher angelehnt (Die geheimnisvolle Insel von Jules Verne, Dracula von Bram Stoker und Robotergeschichten von Isaac Asimov). Vorteile bringt es nicht, wenn man die Geschichten kennt, nur der literarische Wert wird geschätzt.

 

Alles in allem hat man einen netten Zeitvertreib mit vielen Rätseln, gelungenen Geschichten und dem Ehrgeiz, vor Ablauf der 60 Minuten aus dem Raum zu entkommen.

 

Von den "Pocket Escape Book" sind noch weitere erschienen (.Labyrinth der Zeit, Gefangen in Arkham, In den Fängen der Mafia, Jagd im Netz und Mord im Landhaus). 

 

Meggies Fussnote:

Kannst Du entkommen?

 

* * * *

 

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