Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht

 

 

 

cbt

08. Oktober 2012

288 Seiten

Taschenbuch

978-3-570-30843-1

Clay bekommt kurz nach dem Selbstmord einer Schulkameradin ein Päckchen mit 7 Kassetten zugeschickt. Als er die erste Kassette einlegt, hört er die Stimme der verstorbenen Hannah Baker. Clay ist geschockt, als Hannah erzählt, dass es 13 Gründe für ihren Selbstmord gibt. Und Clay ist einer davon.

 

Ich habe über das Buch schon einige Rezensionen gelesen und bin deshalb mit sehr gemischten Gefühlen an die Geschichte herangegangen. Nicht etwa, weil ich dachte, dass sie mir nicht gefallen könnte, sondern eher, welche Gefühle sie bei mir auslöst.

 

Und diese Gefühle reichen von Bewunderung bis hin zu Beklemmung. Denn das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist nicht blutrünstig, beängstigend oder grausam geschrieben. Man kann es gar nicht so genau beschreiben.

 

Zuerst möchte ich auf den Aufbau des Buches hinweisen. Clay's Part ist in normaler Schrift geschrieben, während die gesprochenen Szenen von Hannah in kursiver Schrift abgedruckt sind. So weiß man immer genau, wer gerade was sagt bzw. denkt.

 

Man weiß, dass Kinder grausam sein können. Mit Worten und Gesten können sie einem sehr schnell den Boden unter den Füßen wegziehen und man fühlt sich leer und einsam. Und genau dies passiert Hannah. Jedoch auch durch unbedachte Äußerungen und Handlungen.

 

Hannah schien ein fröhliches Mädchen gewesen zu sein, doch im Laufe der Jahre wurde sie depressiv, unter anderem ausgelöst durch ihre Schulkameraden und manch falschem Freund.

 

Das Buch ist ein Aufruf, dass man sehr darauf achten muss, wie sich das Kind bzw. der Jugendliche verhält. Ob Anzeichen vorhanden sind, die andeuten, dass es der Person schlecht geht.

 

Meggies Fussnote:

Mich hat während des Lesens immer ein beklemmendes Gefühl begleitet. 

 

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