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Anonymus - Bourbon-Kid: Das Buch ohne Namen (# 1)

 

 

 

 

Lübbe

448 Seiten

ebook

978-3-7517-3315-1

The Bourbon-Kid ist gefürchtet in Santa Mondega. Denn vor fünf Jahren hat er auf grauenvolle Art und Weise in einer Bar innerhalb von Minuten ein Massaker veranstaltet und ist danach spurlos verschwunden.

Nun scheint er wieder aufgetaucht zu sein und ist auf der Suche nach dem "Auge des Mondes", einem geheimnisvollen blauen Stein, der seinen Träger unsterblich macht.

Doch nicht nur er ist auf der Suche, auch andere, finstere Gestalten wollen in Besitz des Steines gelangen.

 

Wow. Ich bin begeistert. Hatte ich doch zu Anfang ein lustiges Buch erwartet, wurde ich vollkommen auf eine falsche Fährte geschickt. Die Mischung aus Western, Fantasy und Horror der feinsten Art hat mich in eine Geschichte abtauchen lassen, wie ich sie bisher eigentlich nur aus Quentin Tarantino-Filmem her kenne.

 

So ist es eigentlich auch kein Wunder, dass hier immer wieder Vergleiche mit dem Regisseur gezogen werden.

 

Denkt man bei dem Klappentext daran, dass es um The Bourbon Kid geht, wird man im Laufe des Buches doch eines besseren belehrt. Es geht vielmehr um diesen blauen Stein, den jeder in Santa Mondega versucht, in seinen Besitz zu erhaschen.

Und das geht nicht sehr unblutig zu.

 

Die Beschreibungen sind sehr detailiert und nichts für schwache Nerven.

 

Teilweise war mir auch zum Schmunzeln zumute, vor allem, als es an die Beschreibung der einzelnen Verkleidungen beim Kostümfest am Tag der Sonnenfinsternis ging. Doch dies muss man selbst lesen... sonst würde ich zuviel verraten.

 

Der Autor, über den leider nichts bekannt ist, muss ein großer Filmfan sein. Denn manche Szenen im Buch spielen auf bekannte Filme ab. So hatte man ein "bunteres" Bild vor dem inneren Auge.

 

Meggies Fussnote:

Mein persönliches Jahreshighlight 2011. Auf zum nächsten Band.

 

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