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Marc-Uwe Kling & Johanna + Luise Kling - Der Spurenfinder


Bibliografische Daten

 

 

 

  • Verlag: Ullstein
  • ET: 30. November 2023
  • Seiten: 336
  • Format: ebook
  • ISBN: 978-3-5502026-81
  • Reihe: --
  • Band: --
  • gelesen: 01/24

Meine Meinung:

Elos von Bergen, seines Zeichens Spurenfinder, lebt mit seinen zwei Kindern Naru und Ada in dem verschlafenen Dorf Friedhofen und hat eigentlich seinen Job an den Nagel gehängt, da sein letzter Auftrag fast dazu geführt hätte, dass er und seine Kinder gestorben wären. Nun schreibt er seine Memoiren, sehr zum Unmut seiner Kinder. Denn es ist langweilig geworden. Nichts passiert. Bis es dann doch zu einem Mord kommt. Und dieser ist auch noch so rätselhaft, dass es Elos und seine Kinder bis in die Hauptstadt verschlägt. Dort angekommen, passieren viele Dinge auf einmal und die Kids müssen beweisen, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten können. 

 

Das Besondere an diesem Buch ist, dass der Autor Marc-Uwe Kling es zusammen mit seinen beiden Kindern geschrieben hat. So fließt einiges an Fantasie der Kinder mit ein und ich bin überrascht, dass trotz der vielen Ideen der Kinder eine spannende und packende Geschichte entstanden ist. 

Eigentlich geht es um Elos von Bergen, der seine Memoiren schreiben will. Doch immer wieder wird er von seinen Zwillingskindern Naru und Ada unterbrochen. Sie langweilen sich und wollen ständig wissen, wie ihr Vater seinen Job als Spurenfinder gemeistert hat. Außerdem prahlen sie auch damit, dass sie ihm bei so manchen Fällen geholfen haben. 

 

Die Zwillinge sind mir teilweise zu nervig. Naru ist trottelig und stellt sich auch manchmal etwas doof an. Ada ist mir zu besserwisserisch und veralbert ihren Bruder zu sehr. Außerdem dachte ich, dass sie mehr ihr "Zwillingsding" abziehen und sich dementsprechend verhalten. Sie sind respektlos gegenüber ihrem Vater und wenn es darum geht, in gefährlichen Situationen auf ihn zu hören, halten sie sich nicht daran.

Elos ist dagegen zu nachsichtig gegenüber seinen Kindern, er lässt ihnen zu viel Freiheiten und greift nicht durch.

 

Und das ist meine Sicht als Erwachsene zu dem Buch.

 

Sieht man es aus Kindersicht, bekommt man so viel Unterhaltung, wie man in ein Kinderbuch nur reinstecken kann. Zwei tapfere Kinder, die mit ihrem Vater einen Mord aufklären und dafür viele Gefahren überstehen müssen. Es wird fantasiereich, märchenhaft, actiongeladen und komisch. 

 

Abgerundet wird die Story von den detailreichen Illustrationen, die sich über das Buch verteilen. Dabei handelt es sich um Bilder, die von Naru gemalt wurden. Er ist sehr begabt, was auch mehrfach erwähnt wird. Im „Real Life“ wurden die Bilder von Bernd Kissel gezeichnet und geben dem Buch nochmals einen Touch, der das Fantastische unterstreicht. 

 

Leider habe ich von Marc-Uwe Kling noch nichts gelesen, kenne also den Humor nicht. Ob er hier so rüberkommt, wie in den Känguru-Chroniken oder Quality Land kann ich also nicht beurteilen. 

 

Die Story ist so gehalten, dass es für weitere Bände noch viel Stoff gibt. Es wird auch reichhaltig darauf hingewiesen. 

 

Meggies Fussnote:

Die Geschichte des Spurensuchers, äh ...finders. 

 

Bewertung: 

* * * 


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