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Comic || Houser, Jody - Stranger Things. Geschichten aus Hawkins #8


Bibliografische Daten

 

 

  • Verlag: Panini
  • ET: 25. April 2024
  • Seiten: 100
  • Format: Softcover
  • ISBN: 978-3-741-63817-6
  • Reihe: Stranger Things
  • Band: #8
  • gelesen: 05/24

Meine Meinung:

Während unsere vier tapferen Freunde Mike, Will, Dustin und Lucas zusammen mit Elfie gegen den Demogorgon kämpfen, kommt es zu weiteren besonderen Begegnungen in Hawkins. So spazieren zwei Jäger im Wald und werden selbst zur Beute. Murray Baumann übernimmt den Fall der verschwundenen Barb Holland und Robin Buckley übernimmt ein Schulfilmprojekt. Und die verfaulten Kürbisse auf den Feldern führen zwei verfeindete Farmer wieder zusammen.

 

Ich mag diese Zusatzgeschichten aus dem Stranger Things-Universum, die geschickt in die eigentliche Hauptstory eingeflochten werden. So lernt man die Hintergründe noch etwas besser kennen und bekommt vor allem die lange Wartezeit auf die nun letzte Staffel etwas versüßt. 

 

In dem vorliegenden Comic werden kleine Geschichten aus Hawkins erzählt. Den Anfang machen zwei Jäger, die im Wald eigentlich nur ein Reh schießen wollen, so wie sie es schon seit langer Zeit immer mal wieder zusammen machen. Eigentlich nur etwas Ruhe genießen und für das Abendessen sorgen. Doch bald werden die beiden zu den Gejagten und so taucht eine Bestie auf, die für viele Schandtaten in Hawkins verantwortlich ist. 

Die zweite Geschichte dreht sich darum, wie Murray Baumann überhaupt an den "Auftrag" gekommen ist, herauszufinden, warum Barb Holland verschwunden ist. Und wie er Jonathan und Nancy kennenlernt. 

 

Die dritte Story ist die Erzählung, wie Robin Buckley sich an einem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, in dem ein Horrorfilm gedreht werden soll. Dabei merkt Robin, dass sie für das Mädchen, dass die Hauptrolle spielt, mehr empfindet, als sie eigentlich soll. Und dass sie diesen Typen namens Steve so gar nicht mag. 

 

Die letzte Geschichte dreht sich um die beiden Farmer, deren Kürbisfelder verfault sind. Beide geben sich gegenseitig die Schuld dafür, bis sie durch Zufall herausfinden, was dafür verantwortlich ist und merken, dass sie im Grund einen kindischen Streit geführt haben.

 

Die Panels sind düster gehalten, was aber zu der Grundstimmung der einzelnen Storys passt. Mir ist aufgefallen, dass diesmal viel Details eingefügt wurden, was mir persönlich sehr gut gefallen hat und auch dazu führte, dass ich mich länger als sonst mit den Bildern befasst habe. Dies hat natürlich die Lesezeit ordentlich aufgewertet und hat auch Spaß gemacht.

 

Die Geschichten sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und fügen sich ordentlich in das Bild der Stranger Things-Reihe ein. Vor allem die Storys um Murray und Robin haben mir sehr gut gefallen. Bei Murrays musste ich sehr oft schmunzeln, bei Robins am Ende sogar laut lachen. Vor allem, wenn man ja weiß, wie es für alle Beteiligten in der TV-Serie weitergeht.

 

Ich freue mich auf alle Fälle sehr auf die neue Staffel und kann es kaum erwarten. Aber zur Not werde ich die ganzen Stranger Things-Comics noch einmal lesen, um die Wartezeit zu überbrücken. Und vielleicht kommt ja bis dahin noch eine neuer dazu.

 

Meggies Fussnote:

Immer wieder Hawkins, immer wieder strange Dinge.

 

Bewertung:

* * * * *


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