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George R. R. Martin - Das Lied von Eis und Feuer. Die dunkle Königin (# 8)

 

 

Verlag: Blanvalet (2012)

Seiten: 608

Format. Paperback

ISBN: 978-3-442-26860-3

Originaltitel: A Feast of Crows (A Song of Ice and Fire 4, 2/2)

 

8. Teil der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer"

Um die Macht mit aller Gewalt zu halten, schreckt Königin Cersei vor nichts zurück. Doch muss sie bald merken, dass sie sich damit ihr eigenes Grab schaufelt und sie keinerlei Hilfe zu erwarten hat, wenn es Schlag auf Schlag kommt. Währenddessen versucht Jaime den Frieden aufrecht zu erhalten und für Gerechtigkeit zu sorgen, natürlich ganz in seinem Sinne. Die Feindesanzahl wird dadurch jedoch nicht kleiner. Brienne dagegen merkt bald, dass ihr Auftrag, Lady Sansa zu finden, nicht dort endet, wo sie es erhofft hat. Und Alayne und Katz müssen sich mit vielem auseinandersetzen und ein Leben führen, dass so ganz anders ist, wie ihr bisheriges.

 

Auch der achte Band der Reihe beschäftigt sich mit den „Randfiguren“, die aber so gar nicht mehr am Rand stehen, sondern größere Beachtung verdienen. Denn ihr Ränkeschmieden, ihr Wille und ihre Heldentaten sind es, die ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Geschichte sind.

 

War ich in Band 07 noch etwas enttäuscht darüber, nicht mehr von Tyrion, Jon und Daenerys zu erfahren, so konnte ich aber auch im achten Teil wiederum das Anliegen des Autors verstehen, sich den Anti-Helden und Bösewichten zu widmen und diese näher ins rechte Licht des Geschehens zu rücken.

 

Für Überraschungen wurden natürlich auch wieder gesorgt und so blieb wieder ein Oho- und ein Aha- und ein Oh-nein-Effekt bei mir übrig. Gleichzeitig verflucht man den Autoren wieder, dass er sich Sachen ausdenkt, die man eigentlich gar nicht lesen will, die aber dann doch wieder so dermaßen genial in die Geschichte passen, dass man letztendlich nur eins fragen will: Wie macht er das bloß?

 

Nach Beendigung des achten Teils hab ich die Reihe wieder ein Stück mehr ins Herz geschlossen. Ich liebe sie einfach und möchte, dass sie nie ein Ende findet. Aber leider nähere ich mich diesem, denn nach dem zehnten Teil ist erst mal Schluss und ich muss warten, bis der nächste Teil erscheint. Trösten kann ich mich vielleicht mit den zwischenzeitig erschienenen Spin-offs um die Heckenritter von Westeros. Aber es tut meinem SuB auch gut, wenn ich mich mal wieder intensiver um ihn kümmere, als um Westeros.

Meggies Fussnote:

Von mir gibt es deshalb wieder die vollste Leseempfehlung und wie immer muss ich mich wiederholen: Lest die Reihe! Sie ist genial, spannend, fantasievoll, intrigant, romantisch, blutig und vor allem eins: lesenswert bis zum Schluss.

 

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