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Derufin Denthor Heller - Erben der Ewigkeit. Die Nymphe #2


 

 

Bibliografische Daten

 

 

  • Verlag: Selfpublisher
  • ET: 08. September 2022
  • Seiten: 330
  • Format: ebook
  • ISBN: 978-3-756814220
  • Reihe: Erben der Ewigkeit
  • Band: #2
  • gelesen: 11/25

Meine Meinung:

Nach dem größten Konzert ihres Lebens machen sich die Erben der Ewigkeit auf den Weg zu ihrem nächsten grausigen Auftritt. Doch sie geraten unterwegs in Gefangenschaft. Es werden Pläne geschmiedet, um wieder freizukommen, doch diese haben einen großen Preis. Der herbe Verlust von Jeldarik steckt jedem in den Knochen, doch das Leben muss weitergehen und so macht jeder für sich eine Erfahrung, die er eigentlich gar nicht gebrauchen kann.

 

Der zweite Teil der Trilogie fängt ruhig an und steigert sich wieder in ein Finale, welches Lust macht, den dritten Band zur Hand zu nehmen. So ging es zumindest mir, denn der Autor spielt mit seinen Lesern und lässt wieder einige Überraschungen geschehen, die letztendlich dazu führen, dass die Trilogie endgültig dem Mainstream entwachsen ist.

 

Die Mitglieder der Musikergruppe Erben der Ewigkeit müssen mit dem herben Verlust eines ihrer Kameraden umgehen. Doch das Showbusiness muss weitergehen und so reißen sie sich zusammen. Natürlich kommt alles anders als gedacht und jeder muss etwas tun, was moralisch in der Grauzone liegt oder schon weit deutlich darunter. Aber da sie sich eh der Finsternis verschrieben haben, kommt es auf eine weitere Gräueltat ja wohl nicht an.

 

Auch wenn man am Ende des ersten Bandes dachte: „Nee, die mag ich nicht mehr. Die sind ja böse“, war ich doch fasziniert von der Wendung der Geschichte und natürlich neugierig, wie es denn nun weitergeht.

 

Wie auch im ersten Teil hat der Autor mit detailreichen Beschreibungen die Kapitel gestaltet. Es wird wieder abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählt, wobei nun auch tierische Protagonisten hinzukommen.

 

Die Charaktere an sich sind sehr interessant gestaltet, so dass sich hier auch viel Abwechslung ergibt und es nicht langweilig wird. Was mir im ersten Roman mit der Detailtreue noch gefallen hat, hat sich hier diesmal etwas gezogen und so habe von einigen Charakteren mehr erfahren, als ich wohl vertragen kann. Aber wenn man hier etwas drüber weg liest, hat man doch wieder Spaß an der Geschichte.

 

Meggies Fussnote:

Wieder überraschend und voller Wendungen.

 

* * *


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