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Nicole Siemer - Ich, mein Dämon und ein paar Leichen


 

 

Bibliographische Daten:

 

 

  • Verlag: Empire
  • ET: 21. April 2026
  • Seiten: 259
  • Format: ebook
  • ASIN: B0DQTZ5GK5
  • Reihe: --
  • Band: --
  • gelesen: 05/26

Meine Meinung:

Kjara ist nicht allein. Denn in ihr haust ein Dämon. Freiwillig. Durch ein traumatisches Ereignis sind sie und Akuma nun aneinandergekettet, aber es klappt ganz gut. Bis Kjara auf Eric trifft und sich verliebt. Und endlich ein eigenes Leben führen will. Ohne Dämon. Akuma ist davon aber nicht begeistert, denn irgendwie hängt er an Kjara, auch wenn er sich dies nicht eingestehen will. So sucht Kjara einen Geistlichen auf. Hartmut Hege soll einen Exorzismus durchführen. Doch dann fangen die Probleme erst richtig an.

 

Blutig, fetzig (im wahrsten Sinne) und abgedreht. So lässt sich das Buch auf den ersten Blick beschreiben. Ein zweiter Blick geht jedoch tiefer und zeigt ein dramatisches Erlebnis. 

Die Autorin haut richtig rein. Denn wir haben hier nicht nur die auf den ersten Anschein witzige Situation, dass in Kjara ein Dämon lebt, sondern auch Geschehnisse, die unter die Haut gehen. Kjara führt kein gutes Leben. Aber sie will es unbedingt. Sie will Harmonie, Ruhe und Frieden. 

Akuma jedoch will Rache. Rache an denen, die Kjara zu dem gemacht haben, was sie ist. Rache an seiner Familie und überhaupt einfach nur Rache. 

 

Die Autorin erzählt fast zu ruhig ihre Story. Bis auf die Momente, in denen Akuma übernimmt. Da wird es heftig, blutig und auch witzig. Wenn Kjara die Kontrolle hat, wird es ruhig, sanft und unterschwellig. Ich habe mehr als einmal nach Luft schnappen müssen, weil es sehr intensiv wurde.

 

Kjara und Akuma sind außergewöhnliche Figuren. Zusammen sind sie fast ein Dream-Team. Alleine klappt es einfach nicht. Und das müssen sie lernen.

Es kommt dann auch noch der Geistliche Hartmut Hege hinzu, der ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Doch trotzdem hat er Mut und das Herz am rechten Fleck.

 

Das Buch ist schon unter einem anderen Namen erschienen ("Akuma"), wurde nun  neu aufgelegt und hat zumindest bei mir gleich eingeschlagen. Abgedrehte Geschichten lese ich immer gerne. Vor allem, wenn dann noch ein unerwartetes Ende aufwartet.

 

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja mal ein Wiederlesen mit Kjara und Akuma.

 

 

Meggies Fussnote:

Die Geschichte trifft ins Herz. Manchmal sogar wörtlich :)

 

* * * *


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