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Emily Winston - Der Mordclub von Shaftesbury. Tod verpflichtet #5


 

 

Bibliografische Daten:

 

 

 

  • Verlag: Aufbau
  • ET: 17. Juni 2026
  • Seiten: 384
  • Format: ebook
  • ISBN: 978-3-8412-4005-7
  • Reihe: Der Mordclub von Shaftesbury
  • Band: #5
  • gelesen: 07/26

Meine Meinung:

Penelope ist erstaunt. Erst taucht eine große Schafherde in Shaftesbury auf, dann auch noch ein Regisseur, der einen Film über eine Adelsfamilie drehen will. Dazu braucht er Statisten und er beauftragt Penelope damit, die Rollen an die Bewohner des kleinen Städtchens zu verteilen. Kaum ist dies geschehen, findet man jedoch den Kameramann ermordet auf, kurz darauf auch noch den Regisseur. Penelope weiß schnell, jemand will verhindern, dass der Film gedreht wird. Doch wer steckt wohl dahinter?

 

Die Serie begleite ich schon ein bisschen. Band 5 fühlt sich deshalb schon an, als würde man jedes Jahr einen längeren Urlaub in Shaftesbury machen. Die Einwohner sind schrullig, liebenswert und kurios. Und Penelope, die ja eigentlich sehr widerwillig hierher gezogen ist, hat sich mittlerweile so sehr integriert, dass sie sogar mit Gummistiefeln (wenn auch von einer Edelmarke) und den Hunden herumspaziert. 

 

Ein Mord überschattet die Dreharbeiten, ausgerechnet der Kameramann. Doch welches Motiv steckt dahinter? Das bereitet Penelope Kopfzerbrechen. Aber sie ist froh darum, denn davor hatte die Langeweile sie fest im Griff. Trotz Ehemann, Stieftochter und dem frischgeborenen Baby Harrison. 

Penelope ist ständig unterwegs. Sie ermittelt was das Zeug hält und schafft es fast spielend, alles unter einen Hut zu bringen. Sie kümmert sich um ihr Geschäft, das Baby, hilft ihrem Ehemann und der Stieftochter, kauft ein, kocht und hat sogar Zeit, einfach im Tearoom zu sitzen und mit ihren Freundinnen zu plaudern. Man könnte meinen, ihr Tag hätte 48 Stunden.

Das fand ich persönlich diesmal etwas unglaubwürdig. Denn mit Baby ist das sicherlich nicht so einfach. Sie hat zwar einen Ehemann, und das Baby ist somit mal bei ihr, mal bei ihm. Aber Sam hat auch einen Job und das als Tierarzt. Außerdem passt bereitwillig fast jeder auf den Kleinen auf. Auch wenn diese Hilfe vorhanden ist, ist es doch so fast nicht machbar.

 

Ansonsten ist es wie immer etwas chaotisch. Penelope recherchiert, was das Zeug hält und bekommt auch von fast jedem bereitwillig Auskunft. So ist sie mal wieder schneller als Scotland Yard und dies fuchst Inspektor Farnsworth natürlich wieder sehr. 

Doch diesmal hatte ich den Eindruck, dass er aber auch etwas mehr akzeptiert, dass Penelope den besseren Riecher hat. Er scheint sogar stellenweise sehr dankbar.

 

Der Ausflug nach Shaftesbury hat mal wieder Spaß gemacht. Und das Ende verspricht auch, dass es einen weiteren Teil geben wird. Mal schauen, wo Penelope dann wieder eingreifen muss und vor allem, ob sie und Inspektor Farnsworth vielleicht so richtig zusammenarbeiten.

 

Meggies Fussnote:

Ein Städtchen im Aufruhr.

 

* * *


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