· 

Oliver Pötzsch - Der Totengräber und der Orden des Teufels #5


 

 

Bibliografische Daten

 

 

  • Verlag: Ullstein
  • ET: 25. Juni 2026
  • Seiten: 544
  • Format: ebook
  • ISBN: 978-3-864932670
  • Reihe: Totengräber
  • Band: #5
  • gelesen: 07/26

Meine Meinung:

Leopold von Herzfeldt könnte nicht glücklicher sein. Seine Verlobte Julia und er sind unzertrennlich. Sie sind auf Wohnungssuche und planen die Hochzeit. Doch dann überschatten Todesfälle das Liebesglück. Verstümmelungen, Geisteskrankheit, Todesdrohungen und ein Orden, der mit dem Teufel im Bunde zu stehen scheint. Leo deckt immer mehr Ungereimtheiten auf und auch Julia wird mit hineingezogen. Der Orden scheint vor nichts zurückzuschrecken und es kommt zu weiteren Morden. Auch der Totengräber Rothmayer wird wieder mit einbezogen, obwohl er mit der Pubertät seiner Pflegetochter zu kämpfen hat. 

 

Ein spannender Fall, dies vorweg. Ich hatte wirklich Mühe, mich von der Story loszueisen. 

Der Autor schreibt einfach packend und fesselt mich ab dem ersten Satz.

 

Diesmal geht es um Teufelsanbetung, zumindest scheint dies der Fall, denn satanische Rituale, geheimnisvolle Zeichen und unheimliche Gestalten tauchen in Wien auf. Ein Grund für Leopold von Herzfeldt, sich mit allem näher zu beschäftigen. Allerdings sieht dies nicht jeder so gerne und so muss Leo mit einigen Problemen kämpfen. 
Gleichzeitig recherchiert auch Julia, Leos Verlobte, für einen Zeitungsartikel und freundet sich mit Siegmund Freud an. Dieser nimmt sich mit einem vorbildlichen Enthusiasmus des Themas an und ist Leo und Julia eine große Hilfe.

 

Wieder musste ich schmunzeln, weil der Autor eine historisch belegte Person mit in seine Geschichte eingebaut hat und allem damit einen Stempel aufdrückt, als wäre es wirklich so geschehen.

 

Auch der Totengräber Rothmayer ist wieder mit von Partie. Und diesmal muss er einiges einstecken. Denn seine Pflegetochter Anna steckt in der Pubertät. Für den grummeligen Totengräber, der ein weiches Herz hat, natürlich nicht verständlich. So kommt es zu manchen Szenen, in denen einem das Herz aufgeht und man am liebsten alle in den Arm nehmen möchte, um zu sagen: Du bist gut genug!

 

Der Fall ist richtig spannend und ich stand völlig auf dem Schlauch, was den Täter angeht. Dies hat mich sehr gefreut, denn so war es bis zum Schluss auch packend.

 

Ich mag den Wiener Charme, der bei einigen durchkommt. Diesmal haben mich sogar die Nebenfiguren sehr begeistern können. Vor allem der antisemitische Stuckmeyer hat Pluspunkte sammeln können, zwar nur wenige, aber immerhin. 

 

Die Reihe kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen. Sie ist fesselnd, macht Spaß, vor allem bei den Szenen mit dem Totengräber und bietet unterhaltsame Abwechslung.

 

Meggies Fussnote:

Hoffentlich noch einiges mehr.

 

* * * *


Challenges:

  • Bookchallenge 2026 (Aufgabe 81)
  • Buchgewissen Challenge 2026 (Juli)
  • Buchseiten Challenge 2026 (5 Punkte)
  • Die 50 Punkte Buchcover Challenge 2026 (Nach Personen und Lebewesen)
  • Motto Lese Challenge 2026 (Juli)
  • Reiselust Challenge 2026 (3 Punkte)
  • Unheilige Seiten Challenge 2026 (Aufgabe 9)
  • Weltenbummler Challenge 2026 (Österreich)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0